Songs from Coast to Coast, 31. Oktober 2015,
Stadthalle Speyer



Foto: Wolfgang Weiter

Eine kurzweilige und überaus interessante musikalische Reise um den Atlantik konnte das Publikum am 31.10.2015 in der voll besetzten Stadthalle Speyer erleben, ohne sich von der Stelle bewegen zu müssen.

Der Chor Rainbow der Chorgemeinschaft Speyer, die Musiker der Rainbow All Stars und die Trommelgruppe Melí Meló verstanden es, die Besonderheiten der Länder musikalisch in Szene zu setzen. Hoch motivierte, bestens gelaunte Mitwirkende machten das Konzert zu einer wunderbaren Unterhaltung. Peppige Chorsätze, leicht und locker vorgetragen, Rhythmik, die Spaß machte, die zum Mitklatschen und Mitwippen einlud, Musikinstrumente, die man nicht oft hört, Tänze als optische Highlights, - es war ein perfektes Programm unter der Gesamtleitung von Nadia Lyons. Als Moderator führte Dr. Stephan Dreyer durch die Reisestationen.

Erstes Reiseziel war die Bretagne. Mit den Dudelsackklängen eines Pach Pi wurde das Konzert eröffnet. In "Tri Martolod" erzählte der Chor eine typisch bretonische Geschichte von Wind und Weite.

Nordamerika wurde auf der "Route 66" und mit dem "Chattanooga Choo-Choo durchquert", bevor man vom Empire State Building einen pathetischen musikalischen Blick – unterstützt von Blechbläsern - auf "New York", den Big Apple werfen durfte. Annika Höfer ertanzte sich die Millionenstadt, die nie schläft.

Südamerikanische Rhythmen und Carlos Santanas Gitarrensound, zelebriert von Wolfgang Jost, markierten die nächste Reisestation. "Más que nada", das jazzige, saxophonlastige "Agua de Beber" und "Oye Como Va" ließen alle von Südamerika träumen.

Afrika, das waren Gesänge im Landestil und dunkle Trommeln im wechselnden Dialog. Ob nun in "Bloco Mahi", "Cyclo de Congo" oder "Mamaliye": Rainbow und Melí Meló, mit mitreißendem afro- karibischem Trommelstil passten perfekt zueinander. Jennifer Hofmann, eine Tanzexpertin für afrikanische und karibische Tänze, faszinierte die Zuschauer beim dazu gehörenden Malinké Tanz.


Gestaltung: Wolfram Jilg

Für Spanien war mit "Baila me" ein Lied ausgewählt, das für ungetrübte Lebensfreude aber auch Gypsy Feeling steht. Der passende Flamenco wurde von Petra Keppler getanzt. Irlands Musik ist mit charakteristischen, sprudelnden, schnellen Notenfolgen, jedoch auch mit großer Melancholie gesegnet. Die Bandbreite am Konzertabend reichte vom humorvollen "Whiskey in the Jar" bis hin zum gefühlvollen "Down by the Salley Gardens". Drums, Whistle und Fiddle durften jedoch nie fehlen. Großes Finale war mit allen Beteiligten der Song vom „Mighty Quinn“, bei dem alle Instrumentalisten und der Chor nochmals ihre musikalische Vielfalt zeigten. Die begeisterten Zuhörer ließen sich nicht ohne mehrfache a capella Zugaben des Chores in die Nacht verabschieden.

Auf Initiative von Rainbow und der Chorgemeinschaft Speyer, wurden für das Konzert einige in Speyer bereits länger betreute Flüchtlingen eingeladen. Diese gelebte Willkommenskultur war auch Frank Ableiter, einer der Hauptsponsoren der Aktion und erster Vorsitzender der Chorgemeinschaft wichtig, denn Musik kennt keine Grenzen.
von Dr. Kerstin Keppler


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