Takt

Um nun einem Musikstück seinen Rhythmus zu verleihen, fasst man eine bestimmte Menge an Notenwerten zusammen und packt sie in einen Takt. Das Musikstück besteht dann aus vielen aneinandergereihten, gleich langen Takten. Die sind gekennzeichnet durch Anzahl und Betrag der darin enthaltenen Notenwerte. Also z.B. Vier Viertel, Sechs Achtel usw. Hier ist, wie immer in der Musik, fast alles zulässig, aber längst nicht alles gebräuchlich. In unserem Beispiel wird ein Dirigent beim Vier-Viertel-Takt vier Schläge dirigieren, wobei jedem Schlag eine Viertelnote zukommt. Beim Sechs-Achtel-Takt dirigiert er sechs Schläge zu je einer Achtelnote. In der Notenschrift werden die Takte durch Taktstriche, senkrechte Striche durch das ganze System, voneinander getrennt.

Die halbe Note hat also im Vier-Viertel-Takt zwei Schläge und im Sechs-Achtel-Takt vier. Die ganze Note füllt mit vier Schlägen einen Vier-Viertel-Takt komplett aus, während sie in einen Sechs-Achtel-Takt erst gar nicht hinein passt, denn der ist für die ganze Note zwei Achtel zu kurz..

Zwei Besonderheiten sind hier noch zu erwähnen: Der Vier-Viertel-Takt wurde in der mittelalterlichen Notation mit einem C (offener Kreis = unvollkommen) bezeichnet. Dies hat sich bis heute gehalten, man sieht das C noch oft. Insbesondere dann, wenn es sich um einen Vier-Viertel-Takt alla breve handelt (senkrecht durchgestrichenes C). Alla breve heißt, alle Notenwerte werden um die Hälfte ihres Wertes verkürzt und dadurch das Spieltempo verdoppelt. Die halbe Note hat hier nur noch einen Schlag, der ganze Takt nur noch zwei. Diese Taktart findet sich häufig in der Marschmusik.

Wenn nun der Vier-Viertel-Takt in der mittelalterlichen Notation mit C für unvollkommen bezeichnet wurde, gab es auch einen vollkommenen Takt? Ja, den gab es. Es war der Drei-Viertel-Takt. Den sah man als vollkommen an und gab ihm das O als geschlossenen Kreis. Dies ist heute allerdings nicht mehr üblich.

Die gebräuchlichsten Taktarten sind ganz klar der Drei-Viertel- und der Vier-Viertel-Takt. Zwei-Viertel, Sechs-Achtel und Zwölf-Achtel-Takte kommen auch noch recht häufig vor. Sieben-Achtel und Fünf-Viertel sind schon eher die Ausnahme, obwohl eigentlich jeder solche Lieder kennt. Paul Desmonds Take Five in der Version des Jazz-Pianisten Dave Brubeck ist beispielsweise so ein Fall.


Betonung

In allen Taktarten liegt die Grundbetonung auf dem Schlag 1. Bei Takten, die nur aus einer 2er- oder 3er- Gruppe bestehen (z.B. 2/4-Takt, oder 3/4-Takt), war’s das auch schon. Der Rest des Taktes ist mehr oder weniger unbetont. Bei Taktarten, die mehrere solche Gruppen enthalten (z.B. 4/4-Takt, 6/8-Takt oder 12/8-Takt), liegt die Grundbetonung zwar immer noch auf dem Schlag 1, jedoch sind die ersten Schläge der weiteren Gruppen auch hervorgehoben. Hier ein Versuch, das Ganze grafisch darzustellen:


Auftakt

Nicht alle Lieder oder Musikstücke beginnen mit einem ganzen Takt (Volltakt) und damit mit der Grundbetonung auf Schlag 1. Oft sind der ersten Grundbetonung eine oder mehrere unbetonte Noten vorgelagert. Diese Struktur nennt man Auftakt, das ganze Lied auftaktig. Konsequenter Weise wird dann der letzte Takt eines auftaktigen Liedes um die Länge des Auftakts verkürzt, so dass sich Auftakt und letzter Takt wieder zu einem Volltakt ergänzen.

In unserem Repertoire findet sich eine Menge solcher Lieder. Down by the Salley gardens ist eins davon.

Die Grundbetonungen in dieser Liedzeile liegen auf by, gardens, love und meet. Anders wäre das Lied textlich kaum zu singen. Also müssen Melodik, Rhythmik und Sprachfluss zusammen passen und der Auftakt wird hier fast zwangsläufig. Bei Liedern ist das meistens so, aber auch bei reinen Instrumentalstücken gibt es so etwas wie einen nonverbalen Sprachfluss, der zu Melodik und Rhythmik passen muss. Das ist die Phrasierung und die ist ein eigenes Kapitel wert.

Punktierung und Haltebogen

Leider reichen die vorhandenen Grundnotenwerte für die Musikpraxis nicht aus. Häufig braucht man Noten, die zum Beispiel länger sind als eine Halbe, aber nicht ganz so lang wie eine Ganze. Eine Dreiviertelnote wäre nicht schlecht. Ebenso fehlt zwischen der Viertel und der Halben eindeutig die Dreiachtelnote.

Diesen Mißstand hat man durch die punktierten Noten beseitigt. Man schreibt also einfach einen Punkt rechts neben eine Note und vereinbart, dass dieser Punkt die Note um die Hälfte ihres Wertes verlängert. Und schon hat man die Dreiviertelnote und die Dreiachtelnote als punktierte Halbe bzw. punktierte Viertel erfunden. Der Punkt ist in Verbindung mit allen Grundnotenwerten und Pausen zulässig.

Soll nun eine Note bis über die Taktgrenze hinaus verlängert werden, kommen wir mit der Punktierung auch nicht weiter. Hier brauchen wir den Haltebogen, mit dessen Hilfe man im Prinzip beliebig lange Töne aufschreiben kann. Der Haltebogen kann auch die Punktierung ersetzen.

Der Haltebogen verbindet also gleichhohe Töne über Taktgrenzen hinweg oder dort, wo man z.B. aus Gründen der Übersichtlichkeit auf die Punktierung verzichten möchte. Man darf ihn jedoch nicht mit dem Bindebogen oder dem Phrasierungsbogen verwechseln, die auf den ersten Blick genauso aussehen. Doch dazu später mehr.

Duole, Triole, Synkope

Es kommt gelegentlich vor, dass in einem Dreier-Rhythmus zwei Noten auf die Zeit verteilt werden, in der normalerweise drei Noten gespielt werden. Diese Teilung nennt man Duole.

play:

Im umgekehrten Fall werden drei Noten auf die Zeit von zwei Noten verteilt. Man erhält so eine Triole.

play:
Von einer Teilung spricht man immer dann, wenn Zählzeiten und Notenwerte nicht zusammen passen. In unserem Beispiel für die Duole wären dies zwei Halbe in der Zeit von drei Vierteln und bei der Triole drei Achtel in der Zeit von zwei. Es gibt noch viel mehr Teilungen, z.B. Quartolen, Quintolen, Sextolen, usw. Theoretisch sind es beliebig viele, aber uns reichen erst mal die zwei beschriebenen.

Ein weiteres wichtiges Element ist die Synkope als rhythmische Verschiebung. Hier werden einzelne Noten oder ganze Taktteile so verschoben, dass sie nicht mehr auf sondern zwischen den Zählzeiten liegen.

play:

Swing

Bei manchen musikalischen Stilrichtungen werden die Noten nicht unbedingt so gesungen oder gespielt, wir sie auf dem Blatt stehen, sondern es gibt eine gewisse Grundvereinbarung, wie sie zu singen oder zu spielen sind. Der Swing ist so eine Stilrichtung und für uns von besonderer Bedeutung, weil wir ja zunehmend auch Swingtitel im Repertoire haben.

Nehmen wir einmal eine Zeile aus Chattanooga Choo Choo:

Wir lassen sie unseren elektronischen Pianisten zuerst so spielen, wie sie da steht. Das hört sich dann folgendermaßen an:

Nun sagen wir ihm, dass Chattanooga Choo Choo ein Swing ist und lassen ihn noch mal spielen. Jetzt klingt es so:

Was ist passiert? Er hat die Achtel beim zweiten Mal anders gespielt. Und zwar so, dass in einer Gruppe von zwei Achteln das erste immer doppelt so lang ist wie das zweite. Oder anders ausgedrückt, das erste Achtel bekommt zwei Drittel der Zählzeit und das zweite Achtel ein Drittel.

In Noten kann man das nur mit Triolen und Haltebögen darstellen:

Das ist allerdings recht mühsam und unübersichtlich, daher schreibt man normale Achtel und vereinbart für den Swing diese besondere Spielweise. Man spricht in diesem Zusammenhang auch gern von Swing-Achteln oder ternärer Punktierung. Ternär deshalb, weil hier die Aufteilung 2+1=3 ist und nicht 3+1=4 wie bei der normalen quaternären Punktierung. Oft findet man in den Noten einen Hinweis darauf bei der Tempoangabe, der dann etwa so aussieht:

Ein Swing-Titel steht meistens im Vier-Viertel-Takt. Es sind aber die Achtel, die den Swing ausmachen, wenn man sie entsprechend spielt. Und derer sind es acht in einem Takt, also "Eight to the Bar".

Diesem Ausdruck begegnet man häufig. Besonders in den einschlägigen Liedtexten. Er ist die Umschreibung für einen swingenden, von Achteln geprägten Rhythmus. Beim Chattanooga Choo Choo fängt damit sogar die Dampfpfeife der Lokomotive an zu swingen, wenn es auf Tennessee zu geht, zu dessen fünf größten Städten Chattanooga zählt.

Tongeschlecht

Betrachten wir uns noch einmal die Klaviertastatur mit unseren Tonbezeichungen:

Bisher haben wir nur die Töne der weißen Tasten kennengelernt. Es gibt aber auch schwarze Tasten und die sind etwas eigenartig gruppiert. Es sieht so aus, als würde nach einem regelmäßigen Muster immer wieder eine schwarze Taste fehlen. Und zwar immer zwischen den Tönen E und F bzw. H und C. Das liegt daran, dass eine Oktave immer aus 5 Ganzton- und 2 Halbtonschritten gebildet wird. Zwischen E und F bzw. H und C liegen die Halbtonschritte, die anderen Töne sind jeweils einen Ganztonschritt auseinander, so dass dort eine schwarze Taste als Halbtonschritt dazwischen passt. Von einem C zum anderen erhalten wir so eine Folge von 12 Halbtonschritten.

Setzt man sich nun ans Klavier und schlägt von einem C zum nächst höheren C die weißen Tasten nacheinander an, erklingt eine Tonleiter, die die Halbtöne zwischen dem 3. und 4. Ton und zwischen dem 7. und 8. Ton hat. Das ist eine Dur-Tonleiter, und weil wir bei C begonnen haben heißt sie C-Dur.

play:

Das gleiche machen wir jetzt von einem A aus. Jetzt liegen die Halbtöne zwischen dem 2. und 3. Ton und dem 5. und 6. Ton und wir erhalten eine moll-Tonleiter, nämlich a-moll. Die unterschiedlichen Schreibweisen "C-Dur" und "a-moll" sind tatsächlich üblich: Dur groß, moll klein.

play:

Dur- und moll-Tonleitern klingen recht unterschiedlich. Dur kommt vom lateinischen durus = "hart" und moll von mollis = "weich". Ob, wie man es oft hört, Dur immer fröhlich und moll immer traurig klingt, sei einmal dahingestellt. Jedenfalls werden Dur und moll aufgrund ihrer Unterschiedlichkeit "Tongeschlechter" genannt.


Tonart

Im letzten Kapitel haben wir auf dem Klavier von C aus eine Dur-Tonleiter und von A aus eine moll-Tonleiter gespielt. Gelingt uns das auch von anderen Tönen aus?. Versuchen wir’s mit Dur. Zwischen dem 3. und 4. Ton muss ein Halbton sein. Wenn wir mit G beginnen haut das hin. G-A-H-C-D-E, und jetzt wird’s schwierig. F passt nicht, es ist einen Halbton zu tief. Aber die schwarze Taste gleich oberhalb von F, die passt. Also nehmen wir die und nennen den neuen Ton Fis, ein um einen halben Ton erhöhtes F, und von dort aus ist es wieder ein Halbton zu G. Unsere neue Dur-Tonleiter heißt G-Dur und besteht aus den Tönen G-A-H-C-D-E-Fis-G. Die dazu parallele moll-Tonleiter, die mit den gleichen Tönen gebildet werden kann ist e-moll. Zur Erinnerung: bei C-Dur war es a-moll.

Damit man erkennen kann, dass hier ein Fis gemeint ist, und kein F schreibt man am Anfang jeder Notenzeile ein # (sprich "Kreuz") als Vorzeichen in die obere F-Position.

Diesen Prozess können wir nun fortsetzen. Wir nehmen die neue Tonleiter (jetzt G-Dur), suchen den zweiten Halbtonschritt (bei G-Dur zwischen Fis und G) und fangen zwei Ganztöne vorher an. Also jetzt bei D. Auch hier geht die Sache gut bis zum zweiten Halbtonschritt. Das C ist zu tief und muss mit Cis ersetzt werden. Jetzt haben wir D-Dur mit den Tönen D-E-Fis-G-A-H-Cis-D und der parallelen moll-Tonleiter h-moll.

Hier brauchen wir zwei Kreuze als Vorzeichen am Anfang jeder Notenzeile. Eins in der F-Position und eins in der C-Position.

Die einzelnen Tonleitern C-Dur, a-moll, G-Dur etc. nennt man auch "Tonarten".

Wir können jetzt schon vermuten, dass es noch mehr Tonarten gibt, und dass der Grundton einer neuen Tonart auf dem Klavier immer 3 ½ Töne rechts neben der letzten liegt. Das Intervall mit diesem Tonabstand heißt Quinte. Warum? Richtig! Weil sie 5 Noten umspannt, die erste und die letzte wieder mitgezählt. Aber Vorsicht: die Quinte umspannt 5 Noten, aber sie hat einen Tonabstand von 3 ½ Tönen.

Wenn wir uns nun nach dieser Quintenregel auf die Suche nach neuen Tonarten begeben, kommen wir von D-Dur (h-moll) nach A-Dur (fis-moll),

dann nach E-Dur (cis-moll),

anschließend nach H-Dur (gis-moll)

und schließlich nach Fis-Dur (dis-moll).

Wir stellen fest, dass jede der so neu gefundenen Tonarten ein Kreuz mehr hat als die vorherige. Inzwischen sind wir bei 6 angelangt, es könnte aber noch weitergehen. Die Nächste Tonart wäre Cis-Dur mit 7 Kreuz, dann käme Gis-Dur mit 8 Kreuz und wir müssten dazu übergehen, Töne zu erhöhen, die bereits einmal erhöht worden sind. Bei Gis-Dur z.B. müssten wir das Fis nochmal erhöhen, damit wir zum Gis hin den Halbtonschritt kriegen. Das geht und ist auch zulässig. Das zweimal erhöhte F heißt dann Fisis und wird mit einem sog. Doppelkreuz gekennzeichnet. So etwas dient aber nicht der Übersichtlichkeit. Schließlich sollen die Noten auch noch les- und spielbar sein. Daher hat man sich einen Trick einfallen lassen.

Bisher haben wir die Töne der schwarzen Tasten auf dem Klavier dadurch erreicht, dass wir die Note links daneben durch ein Kreuz um einen halben Ton erhöht haben. Es gibt aber auch einen zweiten Weg. Man kann auf der gleichen schwarzen Taste auch landen, indem man die Note rechts daneben um einen Halbton erniedrigt. Ein Fis ist beispielsweise ein erhöhtes F. Aus dem gleichen Ton landet man aber auch, wenn man ein G um einen Halbton zum Ges erniedrigt. Fis und Ges klingen demnach gleich. Diesen Effekt nennt man enharmonische Verwechslung.

Die Erniedrigung einer Note um einen halben Ton wird am Anfang einer Notenzeile mit einem b (sprich: "Be") in der entsprechenden Position gekennzeichnet. Aus den Tönen C, G, D, A, E und H wird so Ces, Ges, Des, As, Es und B (nein, nicht 'Hes') und aus Fis-Dur wird Ges-Dur.

Mit B bezeichnet man sowohl das erniedrigte H als auch das Vorzeichen selbst als Pendant zum Kreuz. Ist anfangs vielleicht etwas verwirrend, man gewöhnt sich aber schnell dran.

Wenn wir nun von Ges-Dur (es-moll) aus wie gehabt in Quintenschritten weiter machen, kommen wir nach Des-Dur (b-moll), As-Dur (f-moll), Es Dur (c-moll), B-Dur (g-moll) und F-Dur (d-moll). Und in jeder neuen Tonart haben wir ein B-Vorzeichen weniger.

Der nächste Quintenschritt führt uns wieder nach C-Dur (a-moll) und der Kreis schließt sich. Wir haben nun zu allen zwölf möglichen Anfangstönen je eine Dur- und eine moll-Tonleiter gefunden, also insgesamt 24. Mehr gibt es, zumindest in unserer Dur-moll-Tonalität, nicht.

Eine jedoch sollte trotzdem Erwähnung finden, auch wenn sie weder Dur noch moll ist. Es ist die chromatische Tonleiter, die entsteht, wenn man diese 12 Töne auf-oder absteigend aneinander reiht. Sie besteht nur aus Halbtonschritten.

play:
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Vorzeichen

Gerade eben haben wir uns durch die Tonarten gehangelt und dabei das Kreuz und das B als Zeichen kennengelernt, die die Tonhöhe einer Note beeinflussen. Das Kreuz erhöht und das B erniedrigt eine Note um einen halben Ton. Es gibt aber auch das Doppelkreuz und das Doppel-B, die bereits erhöhte oder erniedrigte Noten nochmals um einen halben Ton erhöhen bzw. erniedrigen. Insgesamt sind diese Noten dann um einen ganzen Ton versetzt.

Erforderlich werden diese Doppelversetzungen bei Tonarten mit 8 oder mehr Vorzeichen, die aber recht selten vorkommen, weil man sie üblicherweise enharmonisch verwechselt. So schreibt man beispielsweise statt Gis-Dur (8 Kreuz) As-Dur (4 B) und statt Fes-Dur (8 B) E-Dur (4 Kreuz). Wem das jetzt zu viel war, der lese bitte noch mal das Kapitel „Tonart“. Was uns jetzt noch fehlt, ist das Auflösungszeichen, mit dem man Versetzungen rückgängig machen kann.

Übersicht der Vorzeichen

Bisher haben wir diese Zeichen immer als Vorzeichen einer bestimmten Tonart interpretiert und sie an den Anfang einer Zeile gleich hinter den Notenschlüssel geschrieben, wo sie für die ganze Zeile gelten. So erhält jedes Lied seine Grundtonart. Es kommt jedoch häufig vor, dass in einem Lied auch Harmonien aus anderen Tonarten eingebaut sind, deren Noten dann im Verlauf mit Vorzeichen versorgt, oder deren Vorzeichen aufgelöst werden müssen. Das entsprechende Zeichen schreibt man im Notentext direkt vor die betroffene Note. Es gilt bis zum nächsten Taktstrich oder entsprechend länger, wenn die Note, für die es gilt, mittels Haltebogen über das Taktende hinaus verlängert wurde. Soll es schon vor dem Taktende seine Gültigkeit verlieren, muss es ausdrücklich widerrufen werden. Dies geschieht bei einem zusätzlichen Kreuz- oder B-Vorzeichen durch das Auflösungszeichen, bei einem aufgelösten Vorzeichen der Grundtonart durch Wiederholung des Tonart-Vorzeichens.

Klingt komplizierter, als es ist. Anhand der Beispiele wird es sicher schnell klar.

Im ersten Bespiel ist in jedem Takt die Note auf Schlag 2 versetzt.

Im zweiten Beispiel sind die Noten ab Schlag 2 bis zum Taktende versetzt.

Und im dritten Beispiel beginnt die Versetzung auf Schlag 3 und reicht durch den Haltebogen bis Schlag 1 des nächsten Taktes.


Intervalle

Ein Intervall ist in der Musik der Abstand zwischen zwei gleichzeitig oder nacheinander erklingenden Tönen, gemessen in Tonschritten. Bei letzteren ist die Reihenfolge der Töne ohne Bedeutung. Auch hier hilft uns wieder unser Klavier.

Die Oktave haben wir bereits kennengelernt. Sie reicht von der ersten bis zur achten Stufe einer Tonleiter (oder umgekehrt, siehe oben), in C-Dur also z.B. von c' bis c'‘, und hat einen Abstand von 6 Tönen. Auch die Quinte kennen wir schon. Sie reicht von c' bis g' (5. Stufe), was einem Abstand von 3 ½ Tönen entspricht. Die Namen der Intervalle leiten sich von den lateinischen Ordnungszahlen ab. Quintus ist der Fünfte und Oktavus der Achte. Damit haben wir auch schon die Namen und Größen der noch fehlenden Intervalle. Dies sind die Prime (Primus, der Erste), die Sekunde (Secundus, der Zweite), die Terz (Tertius, der Dritte), die Quarte (Quartus, der Vierte), die Sexte (Sextus, der Sechste) und die Septime (Septimus, der Siebte).

Jedem dieser Intervalle ist ein Partnerintervall zugeordnet, mit dem es sich zur Oktave ergänzt. Diese Partnerintervalle heißen auch Umkehr- oder Komplementärintervalle. Folgende Paare finden sich zusammen: Prime und Oktave, Sekunde und Septime, Terz und Sexte, Quinte und Quarte. Reihenfolge auch hier wieder umkehrbar. Wie kann man sich das merken? Ganz einfach: die Ordnungszahlen beider Intervalle ergeben in der Summe immer 9. Wieso 9, die Oktave ist doch nur der Achte? Ja, aber wir zählen jedes Mal den Grundton mit. Wenn wir also zwei Intervalle zusammenzählen, ist er zweimal dabei. Daher landen wir bei 9 und nicht bei 8.

Leider ist es dann doch nicht ganz so einfach. Schauen wir uns mal die Intervalle und ihre Umkehrungen auf dem Klavier an. Beginnen wir mit Prime und Oktave:

Zuerst die Prime:von c' bis c'Tonabstand 0
Umkehrung: Oktave:von c' bis c''Tonabstand 6
und jetzt andersrum:
Zuerst die Oktave:von c' bis c''Tonabstand 6
Umkehrung: Prime:von c'' bis c''Tonabstand 0

Oktave und Prime ergänzen sich also ohne Probleme. Was auch kein Wunder ist, denn die Prime hat ja den Tonabstand 0. Man bräuchte sie gar nicht, um die Oktave zur Oktave zu ergänzen. Wahrscheinlich wurde sie nur erfunden, damit die Oktave nicht ganz ohne Partner da steht. Aber machen wir jetzt mit der Sekunde weiter:

Zuerst die Sekunde:von c' bis d'Tonabstand 1
Umkehrung: Septime:von d' bis c''Tonabstand 5
und jetzt andersrum:
Zuerst die Septime:von c' bis h'Tonabstand 5½
Umkehrung: Sekunde:von h' bis c''Tonabstand ½

Jetzt müssen wir uns was einfallen lassen, denn Sekunde ist anscheinend nicht gleich Sekunde und Septime nicht gleich Septime. Ok, dann machen wir das so: Die Sekunde mit dem Tonabstand 1 nennen wir große Sekunde und die mit dem Tonabstand ½ kleine Sekunde. Ebenso wird die Septime mit dem Tonabstand 5 ½ zur großen Septime und die mit dem Tonabstand 5 zur kleinen Septime. Weiter geht es mit der Terz:

Zuerst die Terz:von c' bis e'Tonabstand 2
Umkehrung: Sexte:von e' bis c''Tonabstand 4
und jetzt andersrum:
Zuerst die Sexte:von c' bis a'Tonabstand 4½
Umkehrung: Terz:von a' bis c''Tonabstand 1½

Wir stellen fest, dass auch bei den Terzen und Sexten zwischen klein und groß unterschieden werden muss. Es fehlen noch Quarte und Quinte:

Zuerst die Quarte:von c' bis f'Tonabstand 2½
Umkehrung: Quinte:von f' bis c''Tonabstand 3 ½
und jetzt andersrum:
Zuerst die Quinte:von c' bis g'Tonabstand 3½
Umkehrung: Quarte:von g' bis c''Tonabstand 2½

Hier ist die Welt wieder in Ordnung. Bei Quarte und Quinte brauchen wir die Unterscheidung nicht. Ebenso bei Prime und Oktave. Diese Intervalle nennt man rein.

Auch die Namen der Intervalle, die größer sind, als eine Oktave, sind von den lateinischen Ordnungszahlen abgeleitet (z.B. None, Dezime, etc.). Sie begegnen uns im Chor aber eher selten.

Wichtiger, insbesondere für unsere Jazz-Nummern, sind die übermäßigen und verminderten Intervalle. Nehmen wir einmal das Intervall c-dis. Es ist größer als eine große Sekunde und klingt wie das Intervall c-es, wofür wir schon einen Namen haben: kleine Terz. Nur umspannt c-dis im Gegensatz zu c-es nur zwei Noten und darf daher keine kleine Terz sein, denn die muss drei Noten umspannen. Daher nennt man c-dis eine übermäßige Sekunde.

H-ces ist der umgekehrte Fall. Bei diesem Intervall erklingt aufgrund der enharmonischen Verwechslung zweimal der gleiche Ton. Dennoch ist h-ces keine Prime, sondern eine verminderte Sekunde.

Übermäßige und verminderte Varianten gibt es zu allen Intervallen, Die einen sind immer einen halben Ton größer als das reguläre Intervall und die anderen immer einen halben Ton kleiner. Und auch sie haben Partnerintervalle, mit denen sie sich zur Oktave ergänzen. Ist ein Intervall des Pärchens vermindert, so ist das andere übermäßig und umgekehrt. in unserem Beispiel ist das Gegenstück zur übermäßigen Sekunde die verminderte Septime.

Manchmal ist es recht schwer, insbesondere bei den größeren Intervallen, sie beim Singen sicher zu treffen. Oft hilft es, sich ein Lied zu suchen, das man gut im Ohr hat und das mit diesem Intervall beginnt. Mit diesem Liedanfang im Kopf singt man dann das schwere Intervall, und schon klappt es besser.

Tempo

Die Kombination aus Notenwerten, Takt und Tempo ergibt die Spielgeschwindigkeit. Nüchtern betrachtet ist das so. Insbesondere seit das um 1815 von Johann Nepomuk Mälzel erfundene Metronom in der Musik verwendet wird. Seitdem wird das Tempo oft am Anfang eines Stückes in Grundschlägen pro Minute angegeben, wobei der Wert des Grundschlages als Note dargestellt wird. Das sieht dann zum Beispiel so aus:

(120 Viertel pro Minute)
(60 Halbe pro Minute)

In modernerer Schreibweise heißt es auch oft einfach 120 BPM (beats per minute) und man muss sich den Wert des Grundschlages aus der Taktangabe rauslesen.

Es gibt aber auch noch die alten Tempobezeichnungen in italienischer Sprache, die zwar für das Spieltempo nur ungefähre Anhaltswerte liefern, dafür aber schon viel über den Charakter des Stückes aussagen. Überhaupt ist italienisch die traditionelle Sprache in der Musik. Hier einige Beispiele für die Tempobezeichnungen von langsam bis schnell:

Largobreit
Lentolangsam, schleppend
Adagiogemächlich, ruhig
Andantegehend, schreitend
Moderatogemäßigt
Allegromunter
Vivacelebhaft
Prestoschnell

Häufig werden auch Zwischennuancen verwendet, so z.B. das Larghetto, das dann irgendwo zwischen Largo und Lento steht, oder das Andantino, das Allegretto oder das Prestissimo. Der Phantasie eines Komponisten sind da kaum Grenzen gesetzt, zumal es zu den Tempobezeichnungen noch ergänzende, genauso phantasievolle Zusätze gibt. Auch hier ein paar Beispiele:

amorosolieblich
cantabilegesanglich
espressivoausdrucksvoll
maestosomajestätisch
moltoviel, sehr
non tropponicht zu sehr
risolutoentschlossen
un pocoein wenig

Auch der letzte Analytiker wird wohl zugeben, dass eine Bezeichnung wie „Andante cantabile, espressivo ma non troppo“ mehr über ein Lied aussagt als einfach nur 60 BPM.


Tempoänderungen

Soll das Tempo innerhalb eines Liedes verändert werden, wir dies durch entsprechende Anweisungen im Notentext vermerkt. Hier die wichtigsten:

accelerando(accel.)allmählich schneller werdend
stringendo(string.)eilend, vorwärts drängend
più mossobewegter
meno mossoweniger bewegt
rallentando(rall.)zurückhaltend, breiter werdend
ritardando(rit.)allmählich langsamer werdend
ritenuto(riten.)plötzlich langsamer
rubatoTempovariation zur Ausdruckssteigerung
a tempowieder im Anfangstempo

Stringendo und rallentando beziehen sich meistens nur auf kurze Passagen oder Taktteile. Accelerando und ritardando können sich durchaus über mehrere Takte erstrecken und werden oft mit dem Zusatz poco a poco versehen

Dynamik

Ein sehr wesentliches Stilmittel des musikalischen Ausdrucks ist die Dynamik. Darunter versteht man zum einen die in einem Lied zu singende Lautstärke, zum anderen aber auch deren Veränderung und Akzentuierung.

Selten ist die Lautstärke über ein ganzes Lied hinweg gleichbleibend. Das gerade geltende Maß wird durch spezielle Zeichen unterhalb der Notenlinien angegeben:

piano pianissimosehr, sehr leise
pianissimosehr leise
pianoleise
mezzopianohalb leise
mezzofortehalb laut
fortelaut
fortissimosehr laut
forte fortissimosehr, sehr laut
Oft finden Lautstärkeänderungen allmählich statt. Hier die entsprechenden Zeichen:

crescendolauter werdend
decrescendo, diminuendoleiser werdend

Schließlich noch einige Zeichen für die abrupte Änderung der Lautstärke:

fortepianoerst kurz laut, dann sofort leise
forzandostark betont
sforzandosehr stark betont
rinforzandoanschwellend

Darüber hinaus hat ein Komponist auch bei der Dynamik wieder die Möglichkeit, seine Vorstellungen mit blumigen italienischen Vokabeln näher zu beschreiben. molto crescendo fordert z.B. ein besonders starkes Crescendo, più und meno bedeuten „mehr“ und „weniger“ und subito piano heißt „plötzlich leise“. Der Phantasie sind wie immer keine Grenzen gesetzt.

Wiederholungen, Sprünge

Wiederholungen und Sprünge geben der Musik Struktur. Ein Lied besteht eigentlich immer aus mehreren Bausteinen, die in bestimmter Reihenfolge aneinander gereiht, wiederholt, vertauscht und variiert werden und so im Verlauf des Liedes mehrmals zum „Einsatz“ kommen. Ein solcher Baustein besteht aus mehreren Takten, deren Anzahl meistens durch 8 teilbar ist.

Man könnte nun alles durchgängig in einem Zug aufschreiben, so wie es letztlich vorgetragen werden soll. Dann hätte man allerdings einen Berg Noten in der Hand, dessen Struktur sich erst beim Singen oder Spielen erschließt. Dies ist insbesondere beim Zusammenspiel im Chor oder Orchester unhandlich, und so hat man Wiederholungszeichen und Sprungmarken eingeführt, die ein Stück schon auf dem Papier in seine Bestandteile gliedern und beim Singen oder Spielen die erforderlichen „Navigationshinweise“ geben. Sie ersparen Musikern und Sängern auch viel Blätterei.

Hinzu kommt noch ein weiterer, nicht unwichtiger Aspekt: Bis gegen Ende des letzten Jahrhunderts konnten die Vorlagen für den Notendruck nur sehr aufwendig durch handwerklichen (und teuren) Kupferstich hergestellt werden. Eine brauchbare, industriell nutzbare Notenschreibmaschine gab es schlichtweg nicht. Notenstecher freuten sich daher über jedes Wiederholungszeichen, das ihnen Arbeit ersparte. Erst Ende der 1980er Jahre (!) zeichnete sich eine Wende in Form leistungsfähiger Computer und erster Notensatzprogramme ab. Beim Schott-Verlag wurde die letzte Kupferplatte 1995 gestochen.

Wenn in den folgenden Erläuterungen von „spielen“ die Rede ist, gilt das natürlich gleichermaßen für „singen“.


Einfache Wiederholungszeichen

Reihenfolge: A-B-C-B-C-D
Der Teil zwischen den Wiederholungszeichen wird zweimal gespielt, danach weiter.


Wiederholungszeichen mit Klammern

Reihenfolge: A-B-C-B-C‘-D
Beim ersten Durchgang wird die Klammer 1 gespielt. Sie endet immer am Wiederholungs-zeichen. Beim zweiten Durchgang wird die Klammer 1 übersprungen und gleich die Klammer 2 gespielt. Diese Konstruktion findet Verwendung, wenn der zu wiederholende Teil beim ersten Mal anders endet als beim zweiten Mal, oder wenn der folgende Teil mit einem Auftakt beginnt, der dann in der Klammer 2 steht.


Wiederholungszeichen mit mehr als zwei Klammern

Reihenfolge: A-B-C-B-C‘-B-C‘‘-D
Wiederholungen mit mehr als zwei Klammern kommen in der Praxis recht selten vor. Falls doch, so wird der erste Durchgang mit der ersten Klammer gespielt, der zweite mit der zweiten und so weiter.


Wiederholung durch Rücksprung

Wiederholungszeichen sind nicht verschachtelbar. Wiederholungen in der Wiederholung gibt es nicht. Soll nun eine Passage, die bereits Wiederholungszeichen enthält, in ihrer Gänze wiederholt werden, geschieht dies durch einen Rücksprung.

Es gibt zwei Arten von Rücksprüngen: „da Capo“ und „dal Segno“. Da Capo bedeutet „vom Anfang“ und wird in den Noten entweder als Hinweis ausgeschrieben oder mit D.C. abgekürzt. Dal Segno heißt „vom Zeichen an“, also nicht vom Anfang, sondern ab einem bestimmten Zeichen irgendwo weiter vorn, das man sich am besten mit Textmarker anmalt, damit man es leicht findet. Auch „dal Segno“ kann ausgeschrieben oder abgekürzt als D.S. in den Noten stehen. Es gibt keine festen Regeln, wie diese Zeichen auszusehen haben, diese beiden Vaianten sind die gebräuchlichsten:

Zeichen für den Rücksprung „dal Segno“

Rücksprünge stehen jedoch nie alleine da, sie haben immer eine Zielangabe, bis wohin nach dem Rücksprung gespielt werden soll. Dies kann zum einen der Texthinweis „Fine“ sein. Dann heißt es „da Capo al Fine“ oder „dal Segno al Fine.“ Das Wort „Fine“ steht irgendwo im weiteren Verlauf des Stücks und markiert vom Rücksprung kommend den Schluss. Auch hier helfen im Zweifel Textmarker. Kommt man jedoch bereits vor dem Rücksprung an „Fine“ vorbei, wird natürlich weitergespielt.

Die zweite Möglichkeit der Zielangabe ist der Vorwärtssprung in eine spezielle Schlussphrase, auch Coda genannt, in die nach dem Rücksprung von einer markierten Stelle aus hineingesprungen wird. Die Rücksprunganweisung heißt jetzt „da Capo al Coda“ oder „dal Segno al Coda“ und der Vorwärtssprung in die Coda hinein wird wieder durch ein spezielle Zeichen markiert. Dieses Zeichen heißt „Kopf“ oder „Laterne“ und ist wie „Fine“ nur nach vorangegangenem Rücksprung gültig.

„Kopf“ oder „Laterne“, Zeichen für den Vorwärtssprung

Doch damit nicht genug, Sprünge sind auch noch schachtelbar. Es kann also durchaus innere und äußere Sprunganweisungen geben und manchmal machen Notenschreiber sogar Gebrauch davon. Dann sollte es vor Inangriffnahme des Stückes eine ausführliche Durchsprache mit dem Dirigenten geben und die Textmarker, gern auch mehrfarbig, werden zum wichtigen Hilfsmittel.

Eine weitere Vereinbarung muss an dieser Stelle noch erwähnt werden: Nach einem Dal-Segno-Rücksprung werden alle Wiederholungszeichen berücksichtigt, nach einem Da-Capo-Rücksprung nicht. Bei Wiederholungen mit Klammern wird jetzt gleich in die Klammer 2 gesprungen. Abweichungen hiervon bedürfen eines ausdrücklichen Hinweises. In den Noten steht dann beispielsweise "da Capo al Fine con Repetitione", also „von vorne bis zur Schlussmarke mit Wiederholung“. Oder aber "dal Segno al Coda senza Repetitione", also „vom Zeichen bis zur Coda ohne Wiederholung“. Spätestens jetzt kommen dabei Abkürzungen ins Spiel wie „D.C. al Fine c. Rep.“ oder „D.S. al Coda s. Rep.“.

Es soll ja Spezialisten geben, die so was immer noch vom Blatt spielen können, das muss aber nicht sein. Man darf sich seine Noten gerne vorher ansehen, anmalen und … üben.

Im Folgenden nun einige Beispiele für Sprunganweisungen und deren Auswirkungen.


„Da Capo al Fine“ – Reihenfolge: A-B-B-C-D-E-A-B-C


„Da Capo al Coda“ – Reihenfolge: A-B-B-C-D-E-A-B-C-F-G


„Dal Segno al Fine“ – Reihenfolge: A-B-B-C-D-E-B-B-C


„Dal Segno al Coda“ – Reihenfolge: A-B-B-C-D-E-B-B-C-F-G

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